Das Ulrich G. ein Idiot ist, das stimmt. Aber ich habe es nicht gesagt.
Angeklagter, sagen Sie die Wahrheit und lassen Sie sich von niemandem beeinflussen. Bisher erzählen Sie lauter Unsinn und wiederholen nur das, was Ihr Verteidiger sagt.
Hohes Gericht, ich bitte, meinen Klienten milde zu beurteilen. Er hatte eine unerfreuliche Jugend. Sein Vater war Trinker, seine Mutter ging dem horizontalen Gewerbe nach und sein Frau schlägt ihn.
Am Tatort konnten keine Spuren gesichtet werden. Die Sachen, die der Täter nicht entwendete, fasste er nicht an und was er anfasste, nahm er mit.
Von Weinkrämpfen geschüttelt, musste gestern das Gericht jeden Satz aus dem Angeklagten herausholen.
Wie der Vater meines Kindes heißt, das kann ich Ihnen nicht sagen, denn so intim kannten wir uns auch wieder nicht.
Welche Haarfarbe der Vater meines Sohnes hatte, kann ich nicht sagen, da er nie die Mütze abgenommen hat.
Ich wollte Berta damit, dass ich sagte, sie sähe aus wie eine Kuh, wirklich nicht beleidigen. Im Gegenteil, ich wollte nur ihre ausdrucksvollen Augen und ihren tiefen Blick betonen.
Herr Richter, was heißt hier Vergewaltigung. Als sie mir sagte, dass sie an einen solch lauen Säckel nicht ihre Jugend verschwenden werde, habe ich nur meine Ehre gerettet.
Von wem ich in anderen Umständen bin, das hat auch schon die Polizei untersucht.
Ich gebe zu, sie war eine Frau, mit der man Pferde stehlen kann. Aber was soll man mit Pferden, wenn man eine Frau hat?
Der Diensthund wurde auf die Spur angesetzt, konnte sie aber wegen des Nebels nicht finden
Wissen Sie, Herr Anwalt, die Gitte H. hat es mit ihrem Gefährten Jakob W. sehr schwer. Er kommt ständig betrunken nach Hause, und sie ist selten nüchtern
Jawohl, Herr Richter, ich war zehnmal eingesperrt. Aber wie Sie selbst sehen, führt das zu nichts.
Durch das Blasröhrchen wurde eine Alkoholprobe durch die Polizei durchgeführt, die sich ganz grün gefärbt hat.
Den Angeklagten kenne ich deshalb, weil wir eine Zeit miteinander gelebt haben, und zwar genau von Freitag Abend bis Samstag morgen
Sie können es nicht als besonders dreist ansehen, Herr Richter, dass ich am helllichten Tag in das Lager eingebrochen bin. Es geschah nur deshalb, weil meine Frau mich abends nicht aus dem Haus lässt.
In der Geldbörse waren einige Hunderter, sechs aber bestimmt nicht! Es reichte nämlich nur für einen Abend mit Veronika, die sehr anspruchslos ist, das sie schielt.
Herr Richter wie soll ich es mit ihr aushalten? Hat sie schlechte Laune, dann schreit sie und macht Geschirr kaputt, hat sie gute Laune, dann singt sie.
Das der hier Angeklagte in der letzten Zeit ein sehr liederliches Leben führte, das kann ich nur bestätigen. Ich habe in oft in Lokalen angetroffen, wo ich Hemmungen hatte, hineinzugehen.
Ich weiß, Herr Richter, das es meine Eltern weh tun wird. Sie haben für etwas Ähnliches damals viel weniger bekommen.
Ich habe Therese J. immer mit den Augen eines Zukünftigen betrachtet. Als Sie mir aber den bereits verwesenden Fisch ins Gesicht warf, fielen mir Schuppen von den Augen.
Auf den Polizeirevier verweigerte ich deswegen die Aussage, weil mir vorher vom Zahnarzt die Zähne 1-5 oben gezogen worden sind aus Gründen der Verdorbenheit.
Aus den Augen meines Mannes Wolfgang las ich Angst und einige Glas Cognac.
Auf die Frage, ob mich der Angeklagte Ferdinand R. mit Gewalt geküsst hat, gebe ich zu Protokoll, dass Gewalt gar kein Ausdruck ist, da er sich, bevor er mich küsste, noch in die Hände spuckte.
Angeklagter, wenn sie behaupten, dass Ihre Frau Ihnen beim Holzhacken zufällig ins Beil gelaufen sei, das wäre nicht zu widerlegen - aber gleich vierzehnmal?
Ich beantrage das sich mein Mandant während des Vorlesens seiner Vorstrafen so lange setzten darf.
Mieter, die Freude an Vöglen haben, dürfen in der Wohnung ruhig laut piepsen. Die ist keine schuldhafte Verletzung des Mietvertrages und erlaubt deshalb auch keine Kündigung durch den Wohneigentümer.
Jawohl, Herr Richter, ich konnte den Mörder sehr gut sehen, denn als er erstmals schoss, stand ich ungefähr 20 m vor ihm. Als er zum zweiten Mal schoss, war ich etwa 300 m entfernt.
Es lief alles gut, Hohes Gericht, bis ich eines Tages feststellte, dass der Staat die gleichen Banknoten drucken lässt wie ich.
Reinhard soll nur nicht erzählen, das er die Beleidigungen nicht gehört hat. Der hat doch Ohren wie ein Esel, Herr Richter.
Es sind auch Fälle vorgekommen, wenn mein Mann nachts in betrunkenen Zustand nach Hause kam, so legte er sich in die Hundehütte. Weil der Hund in kannte, ist dieser herausgekrochen und übernachtete draußen.