Angebote zur Betriebshaftpflichtversicherung

firmenhaftpflicht

Jeder Unternehmer haftet für Schäden, die durch seine betriebliche Tätigkeit Dritten zugefügt werden.

So bestimmt es das Gesetz.

Darüber hinaus haften Sie als Unternehmer auch für Schäden, die durch Ihre Mitarbeiter oder sonstige Beauftragte schuldhaft verursacht werden. Und Sie haften für grob fahrlässig verursachte Arbeitsunfälle gegenüber der zuständigen Berufsgenossenschaft für deren Aufwendungen.
Die Leistungspflicht des Versicherers erstreckt sich auf die Prüfung der Haftung des Versicherungsnehmers, die Abwehr unberechtigter Ansprüche sowie den Ersatz von Entschädigungen der versicherten Risiken

Nachfolgend stellen wir Ihnen ein Angebote-Formular zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass alle mit ∗ gekennzeichneten Felder als Pflichtfelder auszufüllen sind, um noch offene Fragen zu klären

 

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Mittelständische Unternehmen werden immer mehr von Hacker-Attacken betroffen.

Viele Unternehmen sind nur unzureichend gegen Cyberkriminalität abgesichert

Laut einer aktuellen Studie sind mittelständische Firmen unzureichend gegen Cyberrisiken abgesichert. Nur jedes fünfte Unternehmen besitzt beispielsweise eine Cyberversicherung. Und das obwohl jedes zehnte im Jahr 2014 von einer Hacker-Attacke betroffen war. Mittelständische Unternehmen werden immer häufiger Ziel von sogenannten Hacker-Attacken, bei denen zum Beispiel Kriminelle sensible Nutzerdaten stehlen.

Dies ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung PwC, von der heute die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Laut der Befragung von 400 Unternehmen war jedes zehnte im Jahr 2014 von einer Hacker-Attacke betroffen, dabei entstand ein durchschnittlicher Schaden von 80.000 Euro.

IT-Gesetz schreibt Maßnahmen gegen Hacker vor

Problematisch ist die fehlende Absicherung auch deshalb, weil der Gesetzgeber strengere Richtlinien gegen Online-Kriminalität einfordert. Seit dem 25.07.2015 ist das sogenannte IT-Sicherheitsgesetz in Kraft. Es schreibt Unternehmen aus wichtigen Branchen wie der Telekommunikation, der Energieversorgung oder dem Finanz- und Versicherungswesen vor, dass sie sich im ausreichenden Maße gegen Hacker-Angriffe sichern sollen. Zwar sind die Grundsätze des Gesetzes aktuell sehr allgemein formuliert – aber bis 2017 soll jede Branche eine eigene Rechtsverordnung haben. Da heißt es für Unternehmen: vorbereitet sein!

Warum ein solches Gesetz wichtig ist, zeigt ein Blick auf mögliche Auswirkungen von Internet-Kriminalität. Wenn beispielsweise einem Hotelbesitzer die Kreditkartendaten seiner Kunden geklaut werden, muss der Betroffene eine ganze Kette von Maßnahmen anstoßen, um den Schaden aus der Welt zu schaffen. Er muss alle Betroffenen laut Bundesdatenschutzgesetz über den Klau informieren, die Firma muss Passwörter und Konten sperren, möglicherweise einen Forensiker zur Datenrettung engagieren. Und damit das Vertrauen der Kunden wieder hergestellt werden kann, ist unter Umständen sogar ein PR-Stratege erforderlich, der das Image der Firma aufpoliert. Selbst bei kleinen Firmen ist da schnell eine fünfstellige Summe weg – laut PwC kann der Schaden für einen einzigen Hacker-Angriff bis zu 500.000 Euro betragen!

Eine Cyberversicherung schützt vor den finanziellen Folgen

Eine noch recht junge Sparte, die Schäden aus Online-Kriminalität für mittelständische Firmen auffängt, ist die gewerbliche Cyberversicherung. Mittlerweile haben nahezu alle wichtigen Anbieter eine entsprechende Police im Portfolio. Kleine Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als 500.000 Euro im Jahr profitieren von Baustein- und Kombi-Lösungen, bei den mehrere Absicherungen miteinander kombiniert werden können. Aber nur jedes fünfte Unternehmen in Deutschland ist überhaupt in Besitz einer entsprechenden Police. Hier herrscht noch Aufklärungsbedarf. Obligatorisch sollte ein Haftpflicht-Baustein sein, so dass die Versicherung einspringt, wenn Dritten durch das eigene Computernetzwerk Schäden entstehen. Das ist etwa der Fall, wenn Waren aufgrund von IT-Ausfällen nicht rechtzeitig geliefert werden. In manchen Policen sind auch Eigenschäden mitversichert – Zum Beispiel, wenn Geschäftsgeheimnisse öffentlich werden und daraus ein Schaden resultiert. Die sogenannte „Betriebsunterbrechungsversicherung“ springt hingegen ein, wenn aufgrund einer geschädigten Software die Produktion stillsteht.

Wer ist bei einer Betriebshaftpflichtversicherung versichert?

In der Betriebshaftpflicht sind alle angestellten Mitarbeiter und der Inhaber des Betriebes versichert. Entscheidend für den Versicherungsschutz ist das ein Arbeits-Vertragsverhältnis besteht. Freiberufliche Mitarbeiter und Subunternehmer benötigen eine eigene Haftpflicht. Manchmal ist es auch möglich diese durch einen Mehrbeitrag in die bestehende Versicherung einzugliedern.

Wann zahlt eine Betriebshaftpflicht?

Die Betriebshaftpflichtversicherung zahlt für Schäden die der Firmeninhaber oder einer seiner Mitarbeiter während der Arbeitszeit anderen Menschen zufügen. Gezahlt wird für Personenschäden und deren Eigentum, also auch für Sachschäden. Die Haftpflicht erbringt zudem Entschädigungszahlungen, wenn aus diesen Schäden zu einem Vermögensschäden kommt. Wenn zum Beispiel ein Kunde verletzt wird, und dieser zeitweise arbeitsunfähig. Er kann deswegen Einkommenseinbußen haben, weil er sein Geschäft für diese Zeit schließen muss.

Man spricht dabei hier von Vermögens-Folgeschäden. In der Betriebshaftpflicht sind in der Regel Schäden mitversichert die durch ein fehlerhaftes Produkt des Herstellers verursacht werden. Denn die sogenannte "kleine Produkthaftpflichtversicherung" ist in den meisten Fällen ein Bestandteil der Betriebshaftpflichtversicherung.

Zusätzlich prüft die Betriebshaftpflicht alle vom Geschädigten gestellten Ansprüche. Sollten einmal unberechtigte oder viel zu hohe Schadensersatzforderungen gestellt werden, zahlt die Haftpflicht die Sachverständigenkosten, Anwaltskosten, und die Prozesskosten.

Wie hoch soll die Versicherungssumme bei der Betriebshaftpflicht sein?

Die Versicherungssumme der Betriebshaftpflichtversicherung sollte so hoch sein, dass beim größten anzunehmende Schadensfall alle Kosten versichert sind. Die Prämienunterschiede bei Betriebshaftpflichtversicherungen mit unterschiedlichen Deckungssummen sind nicht sehr unterschiedlich, Eine Deckungssumme von mindestens 3 Millionen Euro für Personenschäden und Sachschäden wäre sinnvoll.

Wo gilt der Versicherung bzw. die Betriebshaftpflicht?

Der Versicherung einer Betriebshaftpflicht gilt grundsätzlich für alle Bereiche der versicherten Firma. Also sowohl für das eigene Firmengelände, an öffentlichen Plätzen und auch direkt beim Kunden. Der Versicherungsschutz wird bei einer Betriebshaftpflicht für Schadensfälle im Inland und im Ausland gewährt. Der Versicherungsschutz wird bei Auslandsschäden jedoch in der Regel auf einen bestimmten Geltungsbereich begrenzt.

Wenn außerhalb des eigenen Firmengeländes gearbeitet wird, sollte man sich beim Versicherer erkundigen ob das auch mitversichert ist. Manche Gesellschaften haben in alten Policen den Passus "Arbeiten auf fremden Grundstücken" stehen. Das kann unter Umständen bedeuten das dass Arbeiten beim Kunden extra versichert werden muss

Auch Regressforderungen sind in der Haftpflicht abgedeckt

Bei Bauunternehmen kann es gelegentlich vorkommen, dass Sozialversicherungsträger wie die Berufsgenossenschaft den Firmeninhaber nach einem Arbeitsunfall in Regress nehmen. Wenn der Fehler des Chefs zu einem Arbeitsunfall führt, nimmt ihn evtl. die Berufsgenossenschaft bei grober Fahrlässigkeit in Regress. Über eine Betriebshaftpflichtversicherung sind diese Regressforderungen versichert.

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